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ſeinen Taſchen und dreht einige Sous in ſeiner Hand herum, ſo daß wir Alle aufſtanden, um den Kaffee zu trinken, bevor er noch an Blagnard ſeinen ſchul⸗ digen Theil bezahlt hatte.
Wir begeben uns in das Palais-royal; Jolivet
hingegen ſchaut, während wir das Kaffeehaus betra⸗
ten, auf die Uhr und verläßt uns unter dem Vor⸗ wande eines Rendezvous. Er wird befürchtet haben, man werde beim Bezahlen des Kaffees ſich ſeiner Zeche vom Mittageſſen erinnern.
Das Kaffeehaus war von ſeinen täglichen Gäſten
angefüllt, die über die Journale ſprachen und politi⸗
Franken per Kopf; ich bezahle, Jenneville und Du⸗ bois bezahlen ebenſoviel; Jvlivet ſtürt lange in all
ſirten: aber alle Geſpräche werden mit Ruhe geführt,
Niemand erhitzt ſich, man würde eine Mücke fliegen hören. Unſere Ankunft ändert Alles. Da wir viel
getrunken haben, machen wir viel Lärmen, ohne es
jedoch zu wiſſen: wir lachten, ſprachen ganz kaut,
hielten uns für ſehr liebenswürdig, fielen aber, ich wette, den friedlichen Gäſten des Kaffechauſes be⸗
ſchwerlich; denn die Menſchen ſehen nicht ein, was ſie ſind, wenn ſie ruhigen Sinnes ſind, wie ſollten
ſie ſich alſo erkennen, wenn ſie nicht mehr kaltblüt ſind? Glücklicher Weiſe muß Jenneville uns verlaſſe
um ſeine Dame zu beſuchen, und Herr Blagnard
hat ebenfalls ein Rendezvous, ſonft könnte unſer Au
enthalt in dem Kaffeehaus noch einige Abenteuer her⸗
veiführen: Dubvis hatte ſchon zwei Mal den Hut ein tüglichen Gaſtes auf den Boden geworfen und


