Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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aus Furcht, er mache oder ſage irgend etwas Un⸗ artiges, aber in einem kleinen Kreiſe iſt er gerne gelitten, iſt die Seele der Landpartieen oder der Schmausgelage der Junggeſellen. Wenn er ſie drei Mal geſehen hat, duzt er ſie, und es ſcheint ihnen ſelbſt, als kennen ſie ihn ſchon Jahre lang. Immer heiter, ohne Sorgen, ſo lange ſeine Perſon nicht Gefahr läuft, lebt er ſo unabhängig, als ein Ma⸗ ronen⸗Unterhändler es nur immer kann, verſchwendet

an einem Abend, was er in einem Monat verdient

hat, opfert die Geſchäfte dem Vergnügen auf, rennt,

wenn er keinen Heller mehr hat, zu Fuß in die Hand⸗

lüngshäuſer, durchſtreift, mit Zucker- und Kaffee⸗

Muſtern in der Taſche, Paris von einem Ende zum

andern, nachdem er mit einer Griſette oder Tänze⸗ rin der kleinen Theater acht Tage lang in einem Lil⸗

bury herumgefahren iſt. Ferner iſt er ein großer

Liebhaber der Frauenzimmer: erfreut darüber, in

dem Rufe eines Roué und eines vermöglichen Man⸗

nes zu ſtehen, hat er ſich zum Grundſatz gemacht,

keinen Tag vorübergehen zu laſſen, ohne eine Er⸗

oberung zu machen; auch geht er faſt beſtändig dar⸗

auf aus, ſeine ſogenannten krais zu machen, das

heißt, eine neue Bekanntſchaft anzuknüpfen, auf welche

Art er ſeine Gefühle oft am ganz unrechten Orte

ergießt.

Es ſteht mir zwar nicht wohl an, Andere zu tadeln, mir, der ich mich ſo eben in ein Frauenzim⸗ mer verliebt habe, das ich nicht kenne, ihr ſo weit als möglich nachgefolgt bin, und endlich in der Welt