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iſt der Ausdruck ſeines Aeußern: Anſprüche, Zierereien eines Stutzers, die aber, erkünſtelt oder übertrieben, beſtändig einen gewichtigen Charakter annehmen; endlich die Gewohnheit, ſehr laut zu reden, um ſich vor ſeiner ganzen Umgebung bemerklich zu machen, während er ſich, ſo oft er Gelegenheit hat, in dem Spiegel betrachtet.
Dubvis fehlt es nicht an Geiſt; er iſt luſtig, un⸗ terhaltend, nöthigt zu lachen, obwohl ſeine Scherze nicht immer von gutem Geſchmack ſind; aber er weiß Alles in's Komiſche zu ziehen. Indeſſen ziehen ihm ſeine Sucht, ſich bemerklich zu machen, ſeine Anſprüche und die Gewohnheit, lauter als die Andern ſprechen zu wollen, manchen Streit zu; dann macht er viel Lärmen, ſchreit, droht, will Jedermann ſchlagen, ſchlägt aber Niemand, und wenn die Händel ernſt⸗ lich werden, ſo findet er irgend einen Vorwand, zu verſchwinden und nicht mehr zu erſcheinen. Trotz dieſer Fehler, welche von einer vernachläßigten Er⸗ ziehung und von zu häufigen Beſuchen ſchlechter Ge⸗ ſellſchaften herrühren, iſt Dubois ein ganz guter Kerl, verbindlich, dienſtfertig, hat aber nie etwas Verfüg⸗ bares, wenn es ſich davon handelt, ſeinen Freunden Dienſte zu leiſten. In dieſer Welt, wo die Egviſten ſo überwiegend find, muß man, wenn man eine gute Seele trifft, ihr viele Fehler verzeihen. Wie Manche haben Fehler, welche durch keine andere gute Eigen⸗ ſchaft gut gemacht werden! Dubois iſt ein Mann, den man nicht in gute Geſellſchaft einführen darſ,
Paul de Kock. LI. 3


