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mehr; ich blicke rechts, links, renne auf dem Bou⸗ lebard nach verſchiedenen Seiten hin und her. umſonſt: ich habe die Dame mit dem veilchenblauen Mantel verloren!
Zweites Kapitel. Das Kaffeehdus.
Ich ſtand noch auf dem Boulevard vor dem Kaffte⸗ haus des Theaters, blickte nach allen Seiten, un⸗ ſchlüſfig, welchen Weg ich nehmen ſollte, umher, als ich neben mir lachen hörte; es war Dubois, der junge Mann, welcher mich unter dem Säulengang
des Theaters angehalten und mich gerade unter dem Arme nahm, indem er ſagte:„Das Frauenzimmer ſcheint Dir, mein Freund, ſehr am Herzen zu liegen und der Mühe werth zu ſein, daß man auf dem Boulevard eine Wache aufſtellt, denn ſeit fünf Mi⸗ nuten bewundere ich Dich, armer Deligny, wie Du nach allen Hüten, welche Du wahrnimmſt, rennſt.“
„Ja, gewiß iſt ſie reizend, es thut mir unendlich leid, daß ich ſie verloren habe!... Du biſt Schuld daran, Du haſt mich unter dem Säulengang zurück⸗ gehalten...“
„Du hätteſt mir nur ſagen dürfen, daß Du einen Gegenſtand verfolgeſt.. dann hätte ich Dich unter⸗ ſtützt, im Gegentheil. unter Freunden kommt dieß täglich vor... Gib mir ihr Signalement, ich will mich bei allen Obſthändlerinnen erkundigen, ob ſie ſie Yorbeigehen ſahen.“


