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wie die hübſche Dame ſich ſachte dreht und mich auf⸗ merkſam muſtert. Ja, ich bin es, den ſie betrach⸗ tet.. dieß ſcheint mir gerade auffallend... Seitdem man meinen Namen genannt hat, bemüht ſich dieſe Dame, mich zu ſehen; wenn ich ein berühmter Künſt⸗ ler wäre, wenn man mich unter die Dichter, Maler oder Componiſten rechnete, ſo würde ich dieſe Neu⸗
gierde begreifen, allein ich bin Nichts von all' dem;
ich denke nicht daran, daß man ſich in der großen Welt mit mir beſchäftigt 1... Ich habe freilich manche dumme Streiche gemacht, ſeit vier Jahren faſt das ganze Vermögen, welches mir meine Mutter hinter⸗ laſſen hatte, durchgebracht, viele Liebesabenteuer ge⸗ habt, allein dieß ſieht man täglich und kann mich vor den andern Perſonen meines Alters nicht beſonders auszeichnen.
Da dieſe Dame mir Aufmerkſamkeit zu ſchenken ſcheint, warum ſollte ich mich nicht erkühnen, mit ihr zu reden? Vielleicht wünſcht ſie es auch, und ſie kann natürlich nicht den Anfang machen. Nun, wir wol⸗ len es verſuchen... ein altes, aber immerhin geſchick⸗ tes Mittel. Ich gebe vor, von meiner Nachbarin geſtoßen worden zu ſein und ſtoße plötzlich an den
Arm der hübſchen Dame. Sie dreht ſich um, ich
ergieße mich in Entſchuldigungen:„Ich bitte Sie ſehr um Verzeihung, Madame... es thut mir unendlich leid.. man iſt aber ſo gepreßt... ſo genirt hier.“ Man antwortet mir ganz kurz und trocken:„Es hat
nichts zu bedeuten, mein Herr!“ und kehrt mir ſchnell den Rücken. Man will ſich alſo entſchieden in kein


