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gungen zufügi, gleichzuſtellen ſcheint. Wann werden denn die Männer ſich ehrſam aufzuführen wiſſen 2... Ach, mein Gott, ich glaube, ich predige Moral!... Nein, ich ſage nur, was mein Herz denkt.
Das Publikum wird ungeguldig, daß man ſo lange nicht anfangt, und das Publikum des Byule⸗ vard du Temple pflegt ſeine Langeweile mit vielem Lärmen kund zu thun. Im Parterre ſtampft man auf den Boden, auf den Galerien pfeift man, auf dem Juchhe ſchreit man unter Fluchen:„Den Vorhang auf!“ Während dieſes Getöſes bemerke ich, wie der Herr mit dem Kahlkopf, welcher hinter meiner be⸗ leibten Nachbarin ſaß, ein Schildkrötenkämmchen aus der Taſche gezogen hat und auf ſeine Stirne etliche dreißig Haare kämmte, welche beſtändig wieder zu⸗ rückfallen wollen und dann in langen Schlicken hin⸗ abhängen, was dem Kopfe dieſes Herrn das Anſehen jener Federbüſche gibt, womit die Elſäßer Weiber handeln.
Meine zwei Nachbarinnen, welche wahrſcheinlich geſchworen haben, keine zwei Minuten ruhig zu blei⸗ ben, ſtehen von Neuem auf und ſehen auf das Par⸗ terre hinunter.
„Ach, Marie! ſieh', wie Dein Mann ſich mit ſei⸗ nen Nachbarn unterhält... er iſt nicht auf den Kopf gefallen, Gerard; er plaudert ſehr lange, wann er
will.
„Schau, wie Bribri ebenfalls ſchwatzt! Bemerkſt Du ſeinen feſten Blick, wenn er ſpricht? Er gibt ſich hiedurch einen gewiſſen Ausdruck. Sie lachen, dieſe


