Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Hoffnung mehr! Sie haben ihn gekannt, meine Herren, jenen Menſchen, der einen ſo großen Lärmen von ſich machte, der keine aufgezogenen Pfannkuchen eſſen wollte, weil das zu klaſſiſch ſei! Offenbar hat er es romantiſcher gefunden, im Spital zu ſterben.

Von wem ſprichſt Du denn?

Ei, zum Henker, von Blagnard.

Blagnard iſt geſtorben... geſtorben im Spital?

Vor etwa ſechs Wochen habe ich ihn noch mit zwei 3.

Bedienten geſehen.

Die er ohne Zweifel nicht bezahlte. So viel iſt gewiß, daß er zwei Tage vor ſeiner Krankheit Alles, was er hatte, im Spiele verlor, ſo daß ſein Mieths⸗ herr ihn nicht einmal bei ihm ſterben ließ.

Blagnard iſt todt! ruft Dubois aus;das macht zwei Duelle weniger, denn Deligny wollte ſich mit ihm ſchlagen, und ſicherlich hätte ich, da ich ohne Zweifel ſein Sekundant geweſen wäre, dieſem Schufte auch ein Paar Worte geſagt; aber nun iſt es nur um ſo beſſer, daß es ſo abgegangen iſt.

Da ich mich nun nicht mehr damit zu beſchäftigen habe, Jenneville zu rächen, ſo kann ich mich ganz dem Vergnügen hingeben, das ich mir verſpreche, wenn ich Auguſtine wiederſehe. Die drei Monate ſind endlich vorüber und ich ftelle mich bei ihr ein. Ich ſehe ſie wieder! Ein einziger Blick von ihr entſchädigt mich für mein langes Warten. Auguſtine iſt zu aufrichtig, um das Vergnügen zu verbergen, das ſie bei meinem Anblick empfindet. Ihr Herz kann nicht jene Schmerzen heucheln, den der Verlußt einer Perſon, die man nicht