Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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bois und Ninie gehen zu Auguſtinen. Sie will die Reſte ihres Gemahls noch nicht verlaſſen; allein Ninie beſteht darauf, ſie bittet ſie inſtändigſt, abzureiſen, und Dubvis führt ſie in dem Wagen fort, in dem er ſich neben ſie ſetzt und den ich mit Freuden abfahren höre.

Ich habe jetzt nur noch traurige Pflichten zu er⸗ füllen. Ich bringe deßhalb einige Tage in Hanches

zu, laſſe Jenneville auf dem Kirchhofe des Fleckens begraben und einen Stein mit ſeinem Namen ohne

alle weitere Inſchrift auf ſein Grab ſetzen.

Endlich habe ich Herrn Benin Lebewohl geſagt und Ninie umarmt, indem ich ihr alles mögliche Gute und keine ſo tragiſchen Ereigniſſe mehr in ihrem Wirthshauſe wünſche. Ich verſpreche ihnen, ſie, ſo oft ich zu meinem Vater reiſe, zu beſuchen, und kehre nach Paris zurück. Wer hätte mir geſagt, daß ich ſobald dahin zurückkehren würde? Ach, wie wohl habe ich daran gethan, meine Wohnung in der Charlot⸗ Straße zu behalten! Wie viele Erinnerungen knüpfen ſich an ſie, wie viele Hoffnungen! Ja, ich muß ge⸗ ſtehen, für mich iſt die Zukunft auf's Neue voll Reiz.

Meine erſte Sorge iſt, Dubois aufzuſuchen. Er ſagt mir, daß er Auguſtinen zu Julietten gebracht hat, der er das in Hanches vorgefallene Unglück mittheilte. Er weiß, daß ſeither Madame Jenneville bei Julietten geblieben iſt.

Soll ich ſie beſuchen? Nein, ich darf noch nicht, ich will ihren Schmerz achten; ſie wird mir für dieſe Entbehrung danken, die ich mir auflege. Ich