Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Dieſe Nacht war ich Dir gefolgt und habe Deine Unterredung mit Deligny gehört. Lebet wohl, meine Geliebten, weinet nicht... Paul, machen Sie ſie glücklich, machen Sie ihr den Kummer vergeſſen, den ich

Er kann nicht weiter ſprechen, ſeine Augen ſchließen ſich für immer. Als Auguſtine bemerkt, daß ihr Ge⸗ mahl nicht mehr iſt, fällt ſie in Ohnmacht; Dubois nimmt ſie in ſeine Arme und trägt ſie in die Her⸗ berge, während ich unter Mitwirkung einiger Bauern den Leichnam des unglücklichen Jenneville ebenfalls dahin bringen laſſe.

Bei der Ankunft im Wirthshauſe iſt meine erſte Sorge, nach Blagnard zu fragen, allein er iſt ſchon lange fort; er hat Gold ausgeſtreut, daß man ſo ſchnell als möglich ſeine Pferde anſpanne. Alles, was man mir ſagen kann, iſt, daß er Paris zu gefahren iſt; mag er ſich verbergen, wo er will, ſo hoffe ich dennoch ihn aufzufinden.

Man kann ſich vorſtellen, daß ich nicht mehr daran dachte, zu meinem Vater zu gehen. Dieſes unver⸗ hoffte Ereigniß läßt ſo viele neue Gedanken in meiner Seele aufkeimen, allein ich würde erröthen, mich jetzt ſchon denſelben zu überlaſſen; ich will mich nicht ein⸗ mal bei Auguſtine zeigen. Indeſſen kann ſie nicht allein hier bleiben; ich glaube, daß es ihr lieber ſein wird, wenn ſie bei Julietten iſt, wenn ſie wieder zu ſich kommt; ich trage daher Dubvis auf, ſie dahin zu bringen.

Der Wagen, der ſie gebracht hat, iſt bereit. Du⸗