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„Mein Herr!“ „Sie ſind ein Schurke, ſage ich Ihnen!“
„Sie wiſſen, daß man täglich ſeine Zahlungen einſtellen und doch nachher immer wieder andere Ge⸗ ſchäfte anfangen kann.“
„Ja, elende Menſchen wie Du! Aber müſſen nicht Leute, die Ehre im Leibe haben, wenn Ihnen das Glück wieder lächelt, die Unglücklichen entſchädigen, die ſie zur Verzweiflung gebracht haben?“
„Mein Herr, das iſt Sache der Notare!... Ver⸗ zeihen Sie, aber ich habe nicht Zeit zu
„Nein, Schuft, Du ſollſt nicht ſo von dannen kommen.“
Jenneville hat Blagnard am Arme gefaßt und drückt denſelben heftig, während er ausruft:„Ich muß mein Geld haben!“
„Sie ſind toll, mein Herrz keine Gewalt, oder ich müßte...“
„Elender! Du wagſt mir zu drohen!“
In dieſem Augenblick gibt Jenneville in ſeiner Wuth Blagnard eine Ohrfeige, deren Schall bis hin⸗ ten in unſer Zimmer dringt; Dubvis fährt von ſei⸗ nem Seſſel auf und ruft:„Der hat eine.“
Blägnard iſt nun auch raſend geworden; ich höre nur noch einige ganz leiſe gewechſelte Worte:„Ihre Piſtolen... da unten.. ich erwarte Sie.. ſchnell!“
Sie werden ſich ſchlagen, das unterliegt keinem Zweifel; ich kehre mich ganz verduzt gegen Dubvis um und ſage zu ihm:„Sie wollen ſich ſchlagen!“ „Wer denn?“


