Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Aufwand reist und Urſache iſt, daß ich nicht bedient werde!

Mit Aufwand, mein Lieber? Ganz und gar nicht: eine einfache Reiſe⸗Berline, zwei Poſtillone, um ſchnel⸗ ler vom Flecke zu kommen... man hat Geſchäfte... Allein verzeihen Sie, ich habe etwas Eile.. ich muß vor Mittag noch in Paris ſein und will ſehen..

Einen Augenblick, Schuft! Wir haben zuerſt ei⸗ nige Rechnungen mit einander abzumachen!

Die Stimme Jenneville's iſt aufgeregt; ich ſtrecke den Kopf etwas vor und ſehe, daß der Zorn in ſeinen Augen blitzt. Blagnard iſt erblaßt; indeſſen verſucht er in der Antwort ſeinen leichten Ton beizubehalten.

Wie, was bedeutet dieſe ſchreckliche Miene, mein lieber Jenneville; was, zum Teufel! kommt Sie an? Scherz bei Seite, ſie paßten nicht hieher.

Sie haben mir achtzigtauſend Franken genommen, Sis ſind Schuld, daß ich, um dieſen Verluſt einzu⸗ bringen, den Reſt meines Vermögens verkauft und verpfändet habe, kurz, Ihnen verdanke ich meinen Ruin; Sie müſſen mir zurückgeben, was Sie von mir haben.

In der That, ich begreife Ihre Vorwürfe nicht! Ich habe meine Zahlungen eingeſtellt: es iſt nicht mein Fehler, wenn meine Geſchäfte ſchlecht gegangen ſind; ich habe weit mehr dabei verloren, als Siez ich bin alſo mehr zu beklagen!

Zu beklagen! und Sie reiſen wie ein Graf und haben einen Jokey, einen Kammerdiener! Sie ſind ein Schurke!