„Sie ſind ein Flegel!“
„Mein Herr, ich„
„Ich habe Eile, Ihre Kneipe zu verlaſſen, daher denken Sie daran, mich zu bedienen, ohne mich län⸗ ger warten zu laſſen!“
Ich weiß nicht, was Benin Jenneville antworten witd, der fortfährt, zornig im Hofe auf und ab zu gehen, als eine andere Perſon dazukommt: es iſt der zuletzt angekommene Reiſende.
„Nun, Wirth, werde ich bald bedient?“ ſagt er, Benin auf die Schulter klopfend. Dieſer neigt ſich tief, verſichert, daß man zufrieden ſein werde und läuft in die Küche.
Die Stimme des Neuangekommenen hat mich frappirt, ebenſo Jennevillez ich mache den Laden auf, um den Reiſenden zu betrachten, und da ſein Kopf nicht mehr von der ungeheuren Reiſemütze bedeckt iſt, ſo kann ich leicht in dieſem Menſchen, der mit ſo viel Aufwand reist, den Schuft erkennen, der mir dreißig⸗ tauſend Franken abgeführt hat. Jenneville, der eben⸗ falls Blagnard erkannt hat, ſtellt ſich vor ihn hin in dem Augenblick, wo dieſer in den Garten treten will. Herr Blagnard ſcheint zuerſt etwas betroffen zu ſeinz allein bald hat er ſich wieder geſammelt und grüßt Jenneville wie damals, als er uns zum Eſſen ein⸗ lud.
„Ach, ich täuſche mich nicht: es iſt der liebe Jen⸗ neville; wahrlich, ich glaubte nicht, das Vergnügen zu haben, Sie in dieſem Dorfe wiederzufinden!“ „Sie ſind es alſo, mein Herr, der mit ſo viel


