Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Frau entſchuldigt. Bald klopft es leiſe an unſere Thüre: es iſt Ninie, die ſich erkundigt, ob wir wachen.

Ich öffne unſerer artigen Wirthin, während Du⸗ bois ſich die Augen reibt und ſagt:Sie fragen, ob wir ausgeſchlafen haben; fragen Sie lieber, ob wir überhaupt geſchlafen haben! Der Menſch da hat die Nacht damit zugebracht, Ihren Boden zu meſſen und mit Fußſtößen zu begrüßen! Er rächte ſich an den Fenſterſcheiben wegen des Verluſts ſeiner Schönen! Er hat für keinen Pfennig Philoſophie im Leibe... Schlafen Sie doch neben einem Dummkopf, der die ganze Nacht die Raſereien der Liebe ſpielt!

Vorwärts, Dubvis, ſei ruhig, ich werde künftig⸗ hin vernünftiger ſein...

Ol das iſt mir eins; Du bekommſt mich nie mehr zum Schlafkameraden.

Ninie, denken Sie, daß... der Herr und die Dame bald abreiſen werden?

Ja; ihr Wagen iſt ausgebeſſert und ich vermuthe, daß ſie ſich nach dem Frühſtück auf den Weg machen werden. Der Herr iſt ſchon in den Garten hinunter⸗ gegangen und ſpaziert herum, während man das Frühſtück zubereitet.

Gut; ſobald ſie fort ſind, ſagen Sie es uns, ich bitte Sie.

Ja, mein Herr! O, Sie werden ſie übrigens gut hören.

Das heißt, rief Dubvis aus,daß Du mich abermals ſo lange in dieſem Zimmer eingeſperrt hal⸗

Paul de Kock. LIV.