Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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räth mir, mich niederzulegen, fängt an, mir vorzu⸗ predigen und ſucht mir begreiflich zu machen, daß ich nach einer ſchlafloſen Nacht morgen bei der An⸗ kunft bei meinem Vater ſehr ſchlecht ausſehen werde; da er aber ſieht, daß ich nicht auf ihn höre, hält er mitten in ſeiner Rede inne, wünſcht mich zu allen Teufeln und legt ſeinen Kopf wieder auf das Kiſſen.

So iſt die Nacht vergangen. Ich ſehe den Tag anbrechen und mit den erſten Strahlen der Morgen⸗ röthe ſcheint es mir, mein Blut werde ruhiger und mein Kopf kälter. Man ſagt, daß die Nacht Rath bringe, allein für Unglückliche iſt ein ſolcher Rath nie günſtig, während der Anblick des Tages dagegen alle traurigen Gedanken vertreibt und unſerer Seele mehr Stärke gibt.

Ich denke, Auguſtine iſt mir mit dem Beiſpiele des Muths vorangegangen, ich muß ihr nachahmen und mich nicht einer Schwachheit überlaſſen, die mich nichts hilft. Zuerſt kommt mir der Gedanke, in aller Frühe mit Dubois abzureiſen und den Flecken vor Jenneville und ſeiner Frau zu verlaſſen, allein mög⸗ licher Weiſe könnte Jenneville ebenfalls ſehr bald auf⸗ ſtehen und uns im Wirthshauſe begegnen; ich glaube alſo, daß es geſcheidter iſt, wenn ich ihn zuerſt ab⸗ reiſen laſſe, und wir in unſerm Zimmer bleiben, bis er fort iſt.

Ich höre gehen und kommen im Hauſe; bereits eilt Alles an ſein Geſchäft. Ich erkenne die Stimme Ninie's, die mit ihrem Gemahle wegen ſeiner Faul⸗ heit zankt, dann auch die Benins, der ſich bei ſeiner