Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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—,.— 11

RNinie hatte die Erlaubniß ihres Mannes nicht abgewartet, um mich mit fortzunehmen, und bereits waren wir im Garten. Als wir allein ſind, ſagt ſie mir:„Es freut mich ſehr, daß Sie in mein Gaſt⸗ haus gekommen ſind; aber rathen Sie einmal, wen wir in dieſem Augenblick beherbergen 2.

„Reiſende ohne Zweifel.“ „Jemand, deſſen Anblick mir einen Stich in's Herz gegeben hat!.. Daher yütete ich mich auch, da ich ihn von Weitem erkannte, mit ihm zu ſprechen, und trug Sorge, daß er mich nicht ſähe, obgleich er mich vielleicht nicht einmal erkannt haben würde. Und dann eine Wirthsfrau!... ſo eine ſicht er nicht einmal an, er iſt ſo ſtolz!“ „Aber von wem ſprechen Sie denn, Ninie?⸗ „Von Herrn Adolph, der eine Stunde vor Ihnen hier ankam.“* „Wäre es möglich! Jenneville iſt hier?⸗ „Ja, Adolph.. Jenneville.. wie Sie wollen. Er reiste in einer Poſtchaiſe mit einer Frau... ſei⸗ ner Frau, wie es ſcheint; es iſt Etwas an ihrem Wagen gebrochen, ſie wurden gezwungen, anzuhal⸗ ten, und ſie werden wohl bis morgen früh bleiben müſſen, weil der Wagen nicht bälder fertig ſein wird „Nun, Herr Paul, was iſt Ihnen denn? Sie werden ganz bleich.„ Was ich eben erfahre, regt mich ſo ſehr auf, daß ch meiner nicht mehr Herr bin. Der Gedanke, daß h wüber in der Nähe auguſtinens bin, erneuert

neine Qualen, meine Schmerzen. Ninie überhäuft