Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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110 Welcher Zufall!... an demſelben Tage in meinem Wirthshauſe!... Ach, aber Sie!... das macht mir großes Vergnügen!“

Ich will Ninie um Erklärung dieſer Worte bitten, als Herr Benin mit drei Flaſchen zurückkommt, deren jede ein anderes Siegel hat. Er ſchenkt uns aus der grün geſiegelten ein und ſagt:„Verſuchen Sie einmal.. alle drei ſind köſtlich.. wählen Sie ſich

einen aus.

„Wir werden aus allen dreien trinken,“ ſagt Dubois. Wir trinken den mit dem grünen Siegel, dann den mit dem rothen, dann den mit dem gelben. Herr Venin iſt überglücklich, daß der Taufpathe ſeiner Frau bei ihm einkehrt. Indeſſen nimmt mich Ninie bei der Hand und ſagt zu mir:„Mein Herr, Sie ſollen auch mein Haus, meinen Garten und meinen Hof

ſehen...“

„Gerne,“ ſage ich, während Dubvis ſich an den Tiſch mit Benin ſetzt und ſagt:„Wir werden uns während deſſen eines von den drei Siegeln ausſuchen— ich glaube, das gelbe wird es gewinnen... Herr Benin, ich denke, Sie werden ohne Furcht Ihre Frau mit ihrem Tauſpathen ſpazieren gehen laſſen?“

„Ah, Herr, Sie beleidigen mich!... Ich weiß gottlob, wen ich geheirathet habe! Bei dieſer Frau habe ich Alles gefunden... gar Alles. Liebe Frau, gehe und zeige Deinem Pathen unſer Beſitzthum. Laß ihn Alles ſehen, was wir haben, ich erlaube es Dir.. ja, ich befehle es Dir ſogar.“

„