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nach Chartres kommen wir heute doch nicht mehr... zudem ſpüre ich einen wahren Wolfshunger, wir wollen in der goldenen Sonne einkehren.. da eſſen wir Etwas, und wenn man ſich gut befindet, ſo wol⸗ len wir bis morgen früh dort bleiben, das wird das Beſte ſein, denn das Wetter wird immer ſchlimmer.“ Ich nehme den Vorſchlag mit Vergnügen an. In wenigen Minuten haben wir den Flecken erreicht, und unſer Führer verläßt uns erſt, nachdem wir im Wirthshaus zur goldenen Sonne angekommen ſind. Dieſes ſo gerühmte Wirthshaus wäre in Paris nur eine kleine Kneipe, aber in einem Dorfe braucht es wenig, um den Bauern zu imponiren; indeſſen ſcheint das Haus ziemlich reinlich gehalten zu wer⸗ den, und das iſt ſchon Etwas. Der Hof, in den wir treten, ehe wir an's Haus kommen, iſt nicht mit Miſt beſtreut, wie faſt alle Wirthshaushöfe auf dem Lande, und die Magd, die unſere Ranzen in Em⸗ pfang nimmt, iſt nicht ſo ekelhaft anzuſehen, wie die Marnitornen in der Umgegend von Paris. Kaum haben wir dem Mädchen unſere Ranzen übergeben, ſo kommt uns ein kleiner junger Mann in Jacke und Schürze und mit baumwollener Mütze grüßend entgegen. 5 „Die Herren wollen bei uns einkehren, ſeien Sie willkommen... Marie, rufe meiner Frau ich habe Alles, was man hier nur wünſchen kann.. wo iſt denn meine Frau, Marie?.. ich habe Heu, Haber, Streu und Alles, was man braucht für die Pferde„
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