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Dubois! Rathe, welches Opfer mir die Frau auf⸗ erlegt, die ich anbete, die ich immer noch anbete, obgleich ich ſie nicht mehr ſehen kann!“
„Ein Opfer! warte einmal.. will ſie vielleicht, daß Du wie Abälard werdeſt?“
„Sie will, daß ich heirathe.“
„Ach, das iſt ein Unterſchied. ſie hat alſo eine Frau in petto, die ſie Dir geben will?“
„Nein, mein Vater dringt ſeit drei Monaten in mich, und bittet mich, zu ihm zu kommen, um ein junges Mädchen aus Chartres zu heirathen, welches reizend und reich iſt, kurz alle vortrefflichen Eigen⸗ ſchaften hat, wie er mich verſichert, und ſo gut iſt⸗ zu warten, bis ich komme und ſie heirathe.“
„Bah! Dein Vater hat Dir ſo ein kleines Weib⸗ chen auf die Seite gethan? Das iſt nicht ſo übel! Ich kann meinen Oheimen und Tanten ſchreiben, ſo oft ich will, ſie ſollen mir eine artige Schürze mit etlichen Thalern Mitgift ſuchen, ſie finden doch keine Frau für mich. Warum haſt Du mir denn nie Etwas von den Abſichten Deines Vaters mitgetheilt?“
„Wozu auch, da ich nicht einwilligen wollte, mich zu verheirathen?“
„Ach, lieber Freund, Du hatteſt ſehr unrecht. halt' einmal, ich will als edler Vater zu Dir ſpre⸗ chen: Du haſt vier Fünftheile Deines Vermögens in Paris verzehrt, das iſt wahrlich genug, und Du brauchſt nicht auch noch den Reſt draufgehen zu laſſen. Außerdem biſt Du auch nicht mehr derſelbe: ſeit Deiner ritterlichen Leidenſchaft biſt Du nicht mehr


