Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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daß Sie glücklich ſein mögen und deßhalb will ſie ſogar, daß Sie aufhören ſollen, an ſie zu denken. Ach! dieſes Opfer iſt das peinlichſte, das ſie ſich auf⸗

erlegen kann.. wir ſind ſo froh, wenn wir geliebt

werden, daß ein großer Muth dazu gehört, zu bitten, uns untreu zu werden!“

„Nun, Madame, weil ſie es wünſcht, werde ich ihren Willen erfüllen und meinem Vater gehorchen. Dieſe Heirath wird mich unglücklich machen; allein ſie hat ſie gewollt.. und wenigſtens werde ich auf dieſe Weiſe noch für ſie leiden. Das wird mir ein Troſt ſein.“

„Nein, mein lieber Deligny, wenn Ihre Frau ſanft und hübſch iſt, werden Sie nicht unglücklich ſein, und eines Tages zugeben, daß Auguſtine recht hatte. Wenn ich morgen Abſchied von ihr nehme, will ich ihr Ihren Entſchluß mittheilen.“

Ich verlaſſe Juliette ſehr übel gelaunt. Ich muß alſo heirathen!.. ja, ich muß, weil ich es verſpro⸗ chen habe und Auguſtine es wünſcht. Wenn ich Alles bedenke, ſehe ich auch nicht ein, was ich Beſſeres thun könnte. Eine Heirath wird mich vielleicht von dieſer verdammten Leidenſchaft heilen.. aber nein, ich weiß gewiß, daß ich meine Frau nicht lieben werde.

Nach dieſer Unterhaltung mit Julietten kehre ich zu Dubvis zurück; er bemerkt, daß ich auf's Neue niedergeſchlagen bin und ſagt:„Dein Geſicht iſt noch länger als gewöhnlich; was iſt denn paſſirt?“

„Du weißt nicht, was man von mir verlangt,

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