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ſondern ſie behauptet auch, daß dieſes Ergebniß ihr willkommen ſei, daß ein unbekannter Aufenthalt künf⸗ tig für ſie tauge, und ſie ſchmeichelt ſich, dort leichter den Frieden ihres Herzens finden zu können; ſie ſagt, daß ſie in Paris keinen Schritt zu thun wage, aus Furcht, Ihnen zu begegnen.“
„Sie haßt mich alſo jetzt?“
„Sie haſſen!.. ach! wenn ſie Sie nicht noch immer liebte, würde ſie Ihren Anblick nicht fürchten; allein Ihre Gegenwart würde ihr den Muth nehmen, ihre gegenwärtige Lage zu ertragen. Arme Augu⸗ ſtine!... ich ſehe Alles, was ſie duldet, obgleich ſie mir es verbergen will. Sie hat mir auch aufgetra⸗ gen, eine Bitte an Sie zu thun, die letzte, die ſie an Sie thun wird, und ſie hofft, daß Sie nicht un⸗ empfindlich dafür ſein werden.“
„Ach, ſprechen Sie, Madame, ein Wunſch Augu⸗ ſtinens iſt mir Befehl; ſprechen Sie.“
„Sie weiß, daß Sie noch frei ſind und ich habe ihr nicht verhehlt, daß ihr Bild noch immer in Ihrem Herzen wohnt: ſie wünſcht, daß Sie endlich den Wunſch Ihres Vaters erfüllen und in die Heirath einwilligen möchten, die er Ihnen vorſchlägt.“
„Sie will, daß ich heirathe!.. ſie will alſo nicht mehr, daß ich ſie liebe, weil ſie mir befiehlt, an eine Andere zu denken. Ach, Madame! ſie kann ſich ſelbſt nicht mehr lieben!“
„Sie ſind ungerecht, Herr Deligny. Dieſer letzte Wunſch Auguſtinens iſt ein neuer Beweis von ihrer Theilnahme an Ihrem Glück; ſie wünſcht, ſie hofft,


