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die nicht im Geringſten betrübt darüber ſind, daß man ihre Männer einſteckte. Aber, mein Freund, wenn Du darüber traurig würdeſt und den Spleen be⸗ kämſt, ſo wäre das ein ſchlimmes Mirakel. Madame iſt mit ihrem Herrn ausgeſöhnt... nun gut, was macht das, man ſieht ſich dennoch und die Stelldich⸗ ein ſind nur um ſo intereſſanter.“
„Du kennſt Auguſtinen nicht! Sie iſt unfähig, ihren Gemahl zu hintergehen.“
„Ah bah, Du willſt mir doch nicht glauben machen, daß ſie eine Penelope iſt und während der ganzen Zeit, die Du mit ihr auf dem Lande lebteſt...
„Da biſt Du ſehr auf dem Holzwege; ich hatte noch nichts erhalten, als das Geſtändniß, daß ſie mich liebe, und in dem Augenblick, wo ich endlich ihren Widerſtand beſiegen ſollte, ſah ich mich auf ewig von ihr getrennt!“
„Wie, mein armer Burſche, wäre das möglich! Das nenne ich eine Sprödigkeit! Da mag man ſeuf⸗ zen. eine Leidenſchaft lange verfolgen... und subito kommt ein Gemahl, ein Vormund, ein Zu⸗ fall, und guten Abend, da ſitzt man mit ſeinen Lieb⸗ koſungen; das iſt luſtig! Eine ſolche Geſchichte würde mir nie vorkommen: ich muß gleich wiſſen, woran ich bin. Doch, Scherz bei Seite, komm', ziehe Dich an und gehe mit. Ich verlaſſe Dich ſechs Wochen lang nicht! O, Du magſt ſagen, was Du willſt, ich bin Dein Pylades, Dein Caſtor, Dein Ajax. Ich verlaſſe keinen Freund im Unglück. Komm', wir wollen


