Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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mich bei der Hand, drickt ſie in der ihrigen und ſagt:„Je mehr ich ſehe, wie ſehr Sie lieben, um ſo größere Unmuth verſpüre ich bei dem Gedanken, daß ſie für dieſen Jenneville ſich opfert! Indeſſen können wir ſie nicht verdammen: er iſt ihr Gemahl und nicht mehr glücklich. Trotz dem geſtehe ich, daß ich nicht ſo viel Tugend gehabt haben würde! Ich würde ihm ganz offen geſagt haben: Mein lieber Herr, ſie haben mich verlaſſen, als ich ſie liebte; ſie kommen zurück, nun ich Sie nicht mehr liebe; das iſt mir leid, allein wir wollen Jedes für ſich bleiben, und ich werde Ihnen Ihren Unterhalt ausſetzen.“

„Von wem haben Sie denn alle dieſe Begeben⸗ heiten erfahren?“

„Von Auguſtine ſelbſt; kaum war ſie dieſen Mor⸗ gen in Paris angekommen, ſo ſchrieb ſie mir Alles, und ich begab mich auf der Stelle zu ihr; ich wollte verſuchen, ihren Entſchluß wankend zu machen. Ich ſagte ihr, daß ſie auf immer ſich und Sie unglück⸗ lich mache. Zwar die Männer!... das wäre nicht ſo gefährlich, die tröſten ſich immer; ich habe ihr

vorgeſtellt, daß ſie wohl nachdenken ſolle, ehe ſie ſich

mit einem Manne verſöhne, der fähig iſt, ſie jetzt

auch zu Grunde zu richten, wie er ſich ſelbſt zu Grunde

gerichtet hat. Sie ſagte mir, daß ſie Alles geprüft, Alles berechnet habe; daß ſie zu gut wiſſe, daß ſie nicht mehr glücklich ſein könne, daß aber ihr Ent⸗ ſchluß gefaßt ſei und ſie vor ihrer Pflicht nicht zu⸗ rückſchrecken dürfe; daß es ihr ſehr gleichgültig ſei, wenn Herr Jenneville ſie auch noch zu Grunde richte;