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Lehnſtuhl aus, gerade ſo, wie wenn er zu Hauſe wäre.“
Je mehr Marianne ſagt, um ſo unruhiger und blaſſer wird Auguſtine; ſelbſt ich kann mich einer gewiſſen Unruhe nicht erwehren.
„Und hat Ihnen jener Herr ſeinen Namen nicht geſagt?“ fragt Auguſtine ängßtlich.
„Ach, verzeihen Sie, Madamel ich dachte nicht mehr daran. Er hat mir geſagt: Sie werden ihrer Frau ſagen, daß Herr... Herr Jene... Jenneville ſie zu ſprechen wünche.“ 8
Auguſtine zittert und ſtützt ſich auf meinen Arm, während ſie leiſe ſagte:„Er iſt es, ich hatte es er⸗ rathen! O mein Gott, was will er hier von mir?“
„Er will Ihnen für das danken, was Sie für ihn gethan haben; das ohne Zweifel führt ihn zu Ihnen. Warum zittern, warum erſchrecken Sie über einen ſo natürlichen Schritt?“
„Obgleich ich verſuche, Auguſtine zu beruhigen, ſo fühle ich doch auch, daß mein Herz beklommen iſt. Die Ankündigung, daß Jenneville ſeine Frau beſuche, hat mich ſchmerzlich berührt. Die gute Marianne, die bemerkt, daß die Ankunft des Fremden uns Beide betrübt, ruft aus:„Lieber Gott, Madame, wegen des Herrn da brauchen Sie ſich nicht ſo zu geniren! Ich will ihn wieder fortſchicken; ich werde ihm ſagen, daß Sie nicht da wären!“
„Nein, nein! unterſtehe Dich ja nicht,“ ruft Au⸗
guſtine, Marianne aufhaltend.„Gehe im Gegentheil


