hinweg und eine ruhige Haltung annehmen ver⸗ wünſchter Zufall!
Auguſtine iſt aufgeſtanden und ihrer Magd einige Schritte entgegen gegangen.„Was gibt es denn?“ fragte ſie,„warum rufen Sie mich jetzt? Was iſt geſchehen?“
„Mein Gott, Madame, es iſt Jemand aus Paris angekommen: ein Herr, der nach Ihnen fragt, der Sie durchaus ſprechen will... und als ich ſagte, daß Madame da ſei...“
„Das iſt irgend ein langweiliger Beſuch, der zu Ihnen kommt.., ſie braucht nur zu ſagen, daß ſie ſich getäuſcht hat, daß Sie nicht da ſind, daß ſie Sie nicht gefunden Jat.“
Auguſtine drückt mir die Hand und ſagt leiſe zu mir:„O nein, mein Freund, was würde das Mäd⸗ chen denken? allein wer kann denn auch kommen.. ich erwarte Niemanden... wie ſieht der Herr aus, Marianne?“
„Ei, Madame, er iſt gut gekleidet, allein er hat etwas ſehr Ungezwungenes an ſich; er ſagte zu mir: Iſt Ihre Frau zu Hauſe?“ Ja, mein Herr, antwor⸗ tete ich, im Garten.„Nun gut, hat er geſagt,„ich will ſie ſuchen. Nachdem iſt er umgekehrt und in den Saal gegangen, indem er ſagte: Nein, es iſt mir eigentlich lieber, wenn Sie ihr meine Ankunft melden. Sie könnte nicht allein ſein und ich will ſie nicht ſtören. Gehen Sie und ſuchen Sie ſie; ſie ſoll aber ja nicht eilen, ich habe Zeit.“ Und wie er das 8 ſagte, ſtreckte er ſich wahrhaftig in einem großen


