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„Und ich will, daß Sie von Paris ſprechen; ha⸗ ben Sie etwas Neues dort erfahren? Was macht Ihr Vater, daß er Ihnen nicht ſchreibt?“
„Er hat mir geſchrieben, Madame; ich habe heute einen Brief von ihm erhalten.“
„Und was ſagt er Ihnen? Iſt er recht böſe auf Sie2“
„Nein, allein er will...“
„Nun, er will ohne Zweifel, daß Sie ihn beſu⸗ chen ſollen.. da hat er Recht.“
„Ich werde doch nicht kommen.“
„Und warum nicht, mein Herr? Warum wollen Sie nicht einige Tage bei Ihrem Vater zubringen? Iſt man ſeinen Eltern nichts ſchuldig?“
„Er verlangt nicht nur auf einige Tage nach mir „er will...“
„Er will.. vollenden Sie doch„
„Mich verheirathen.“
Auguſtine ſchrickt zuſammen; ſie zieht ihren Arm aus dem meinigen, ich bemerke ihre Aufregung, wäh⸗ rend ſie ſich Mühe gibt, ruhig zu erſcheinen und zu mir ſagt:„Er hat alſo ſchon eine Frau für Sie ge⸗ funden?“
„Er ſagt es wenigſtens.“
„Und.. wie iſt ſie, dieſe Frau?“
Statt aller Antwort gebe ich ihr den Brief mei⸗ nes Vaters. Sie nimmt ihn, ſetzt ſich in einiger Ent⸗ fernung auf eine Raſenbank, ich folge ihr, ſetze mich neben ſie und erwarte ſtillſchweigend, bis ſie ihn zu Ende geleſen hat. Endlich gibt ſie mir, ohne ſich ge⸗
Paul de Kock. LIV. 5


