Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Auguſtine drückt mir, während ſie die Papiere nimmt, leiſe die Hand und ihre Augen danken mir

noch zärtlicher, während Juliette murmelt:„Was iſt

es doch Schönes um einen Gemahl, der Einen zu Grunde richtet!“

Weit entfernt, daß dieſes Ereigniß die gute Laune Auguſtinens ſtört, ſcheint ſie im Gegentheil heiterer und zufriedener, ſeitdem ihr Einkommen ſich um drei Viertheile vermindert hat. Nie war ſie liebenswür⸗ diger, zärtlicher gegen mich geweſen; wenn ich allein mit ihr ſein könnte, ſo glaube ich, würde ich der glücklichſte Menſch ſein.

Seit einigen Tagen kündigt Juliette ihre bevor⸗ ſtehende Rückkehr nach Paris an; ich wünſche dieſen Augenblick eben ſo ſehr herbei, als ich ihn fürchte. Wird Auguſtine mir erlauben, bei ihr zu wohnen, wenn ihre Freundin nicht mehr da iſt?

Endlich hat Juliette Auguſtinen Lebewohl geſagt; ſie kehrt nach Paris zurück. Ich werde ſie dieſen Mor⸗ gen dahin begleiten; werde ich aber am Abend wie⸗ der zurückkehren? Nein, Auguſtine ſagt mir ebenfalls Lebewohl, indem ſie mich einladet, manchmal zu kommen und den Tag bei ihr zuzubringen. Ach! das heißt mit andern Worten: daß ich nicht mehr zur Hausgenoſſenſchaft gehöre. Einerlei, Juliette iſt des Vorgens nicht mehr da, und wenn man nur die Magd zu entfernen weiß, ſind wir ja allein.

Ich finde in Paris einen Brief meines Vaters vor. Sehen wir, was er ſchreibt:

„Lieber Sohn, ich habe Dir keine Vorwürfe darüber