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mit ihnen ſprechen, ich will nicht, daß Jenneville er⸗ fahren kann, daß ich mich in dieſe Sache gemiſcht habe. Ich fürchte, es möchte dieß ſein Zartgefühl verletzen, obgleich er mir nicht bewieſen hat, daß er viel beſitzt.
Endlich am vierten Tage ſtellt mir der Notar Auguſtinens alle Quittungen von Seiten der Gläu⸗ biger zu und ſagt mir, daß ſeit heute Morgen Jenne⸗. ville frei iſt und weiß, was ſeine Frau für ihn ge⸗ than hat.
Ich nehme die Quittungen in Empfang und reiſe als⸗ bald nach Luciennes ab. Ich habe nur vier Tage ge⸗ braucht, um dieſe Angelegenheit zu Ende zu bringen und bin gewiß, daß Auguſtine mit mir zufrieden ſein wird.
Die Damen ſind in dem Saale; ich weiß nicht, ob ich vor Juliette ſprechen ſoll. Aus meinem zufrie⸗ denen Geſichte wird Auguſtine ſchließen, daß ich ihre
Aufträge erfüllt habe; allein Juliette ſagt zu mir: „Sie können ſprechen, Herr Delignpz ich weiß, warum man Sie ſo eilig nach Paris gejagt hat... man hat mir Alles geſagt... ich habe ſie ausgezankt.. und dann umarmt... was mich jedoch nicht hindert, zu . ſagen, daß das Geld hinausgeworfen iſt.“
„Ach, Juliette, Du würdeſt an meiner Stelle
ebenſo gehandelt haben; ich weiß es gewiß.“ „Meiner Treu', nein, ich glaube nicht, oder we⸗
nigſtens hätte ich meinen Gemahl einige Monate im*
Gefängniſſe ſitzen laſſen, um ihn etwas zu beſſern.“ „Nun, Herr Deligny?“ „Hier ſind alle Quittungen, Madame; Herr
Jenneville iſt frei gelaſſen.“


