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nach dem Scheine urtheilen muß, denn Jolivet iſt wirklich reich und Blagnard wollte es ſcheinen. Jolivet kommt mir mit Zuvorkommenheit entge⸗ gen, er führt mich ſogar in ſein Cabinet, wo man unmöglich mehr als zwei Seſſel ſtellen kann. Doch, er hält mich für reich und ſetzt voraus, ich komme
In eigenen Angelegenheiten. So wie ich nur den
Namen Jenneville's aus ſpreche, zieht ſich ſein Geſicht in die Länge.
„Jenneville!.. ach, der Schurke!... der Elende
er hat uns ſchön in die Klemme geführt.. mich und meinen Aſſoeis... ſechszigtauſend Franken, mein lieber Freund.. und dieſes verdammte Weib mit einem prächtigen Mobiliar... Alles war verſchuldet verpfändet.“
„Allein, ich meine, Du habeſt Jenneville eben⸗ falls in die Klemme gebracht, denn man hat mir ge⸗ ſagt, er ſei im Schuldthurm.“
„Ja, gewiß iſt er dort, und er ſoll ihn auch nicht verlaſſen, bis ich bezahlt bin...
„Und wenn er nichts mehr hat?“
„Das iſt mir gleich.“
„Du vergißſt, daß er Dein Freund war.. daß Du oft bei ihm zu Mittag aßeſt.“
„Das macht Alles Nichts! Als er mich zum Eſſen einlud, entlehnte er kein Geld von mir hätte er damals von mir entlehnt, würde ich ſeine Einladun⸗ gen nicht angenommen haben, weil das ſchmutzig ge⸗ weſen wäre, und wenn ich recht darüber nachdenke, ſo ſehe ich in jenen Einladungen nur eine Liſt,


