Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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45 auf die Liebe bezieht. Es ſind nun vierzehn Tage, ſeit ich bei ihr bin, und noch bin ich nie längere Zeit allein mit ihr geweſen. Ich bin nicht mehr ſo munter, wie in den erſten Tagen, und Juliette ſpottet mich lachend deßhalb aus; ſie behauptet, man werde

mich fortſchicken, wenn ich nicht unterhaltender werde.

Auguſtine entſchuldigt mich und ergreift meine Partei ſie weiß wohl, was mich ſeufzen macht.

Ich mag MWorgrns aufſtehen, oder nicht, die Da⸗ men kommen ſaſt immer gleichzeitig in den n. Heute bin ich fauler geweſen, ich gehe en 8 und richte meinen Schritt nach einer hübſchen Laube, einem Lieblingsplatze Auguſtinens... Sie iſt da, ſie iſt allein!

Ich eile, mich neben ſie zu ſetzen; ſie will auf⸗ ſtehen, ich halte ſie zurück.„Wollen Sie mich denn dieſes Augenblicks berauben, nach dem ich ſeufze, ſeitdem ich bei Ihnen bin!... Es iſt das erſte Mal, daß ich Sie allein antreffe.“

„Und warum wünſchen Sie, mich allein zu tref⸗ fen? ſind Sie nicht den ganzen Tag bei mir?... können Sie nicht unaufhörlich mit mir ſprechen, mich ſehen?“

„O ja! allein ich kann nicht von meiner Liebe mit Ihnen ſprechen, kann Ihnen nicht ſagen, nicht wiederholen, daß ich Sie anbete.“

„Genügt es Ihnen nicht, daß ich es weiß.. daß ich es glaube?“

„Nein, wenn man leidenſchaftlich liebt, ſo genügt

Paul de Kock. LIV. 4