Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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mit kleinen Zimmerchen findet. Hier iſt die Natur wilder, hier kann man ganz nach Belieben träumen, nachdenken, ſeufzen... Ach, ich fühle, daß dieſe Wäldchen mir noch angenehmer vorkämen, wenn ich allein mit Auguſtinen darin ſpazieren gehen könnte.. Da man nicht immer ſpazieren gehen kann, ſo ſind wir nach Luciennes zurückgekehrt. Zu Hauſe nun arbeiten die Damen, während ich ihnen vorleſe. Ich thue das manchmal gut, manchmal ſchlecht. Ich bin oft zerſtreut; wenn meine Augen denen Augu⸗ ſtinens begegnen, halte ich inne und verwirre mich, oder leſe dieſelbe Stelle drei Mal, ohne es zu bemer⸗ 8 ken; dann ruft Juliette:„Gott, welch ein ſchlechter ₰ Vorleſer! Woran denken Sie denn, mein Herr?“ Auguſtine lächelt: ſie weiß wohl, an was ich denke. Die Tage, die Abende vergehen eilends bei Au⸗ guſtine; indeſſen bieten ſich die Gelegenheiten, Augu⸗ ſtinen allein zu treffen, wie ich gehofft hatte, nie; Juliette iſt faſt immer bei uns, und wenn ſie nicht da iſt, wenn ich Auguſtinen ohne Zeugen begegne, verläßt ſie mich ſchnell, um ihre Freundin aufzuſuchen. Sie fürchtet ſich, allein bei mir zu ſein... Alles ſcheint es mir anzudeuten. Mich fürchten, heißt das nicht, daß ſie fühlt, ſie könne mir nicht Widerſtand leiſten! Man flieht den Menſchen nicht, in deſſen Gegenwart das Herz ſtumm iſt; das iſt alſo ein wei⸗ terer Beweis ihrer Liebe. Wenn ich auch nicht wage, mich zu beklagen, ſo ſeufze ich doch häufig. Erräth ſie wohl die urſache? O gewiß! die Frauen errathen Alles, was ſich