Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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des Nachts. künftig über uns wachen!“

Gute Juliette!... ach, wenn ich den Muth hätte, ich würde ihr um den Hals fallen. Ich bleibe, das iſt ausgemacht, die Magd erhält Befehl, ein Zimmer herzurichten. Ich werde mit ihr unter einem Dache ſchlafen!... Es liegt etwas Köſtliches in dieſem Ge⸗ danken und gibt gewiſſermaßen Hoffnung.

Ich bin alſo Hausgenoſſe, und das macht mich

ganz munter, ſo daß die Damen entzückt über mich ſind. Am Abend kann man gar nichts mit mir anfan⸗ gen; Spiel, Muſik, Leſen— Alles thue ich verkehrt; mein Glück macht mich ganz zerſtreut. Man verzeiht mir, weil ich verſpreche, künftig vernünftiger zu ſein.

Jedes hat ſein Licht genommen, und wir haben uns gute Nacht geſagt; das hat nichts Peinliches, wenn man weiß, daß man nur einige Schritte von der entfernt ſchläft, die man anbetet, allein es iſt auch ſchwer, einzuſchlafen, wenn man denkt, daß man ganz nahe bei ihr iſt.

Das empfinde ich in dem hübſchen Zimmer, das man mir gegeben hat. Ich drehe und wende mich in meinem Bett herum... kann kein Auge zumachen und bin doch ſehr glücklich!... Aber ich bin es noch nicht genug... erſt, wenn man keine Wünſche mehr hat, ſchläft man gut!... und mich verzehren ſie faſt! Der Gedanke, daß ich in ihrem Hauſe ſchlafe⸗ iſt nicht geeignet, dieſelben zu beruhigen.

Ich ſtehe mit dem Tage auf: ich will meine Träumereien im Garten ſpazieren führen. Ich möchte

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Sie bleiben, mein Herr, und vewen

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