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Deine Freunde, die ganze Welt zu verlaſſen, daß ig Dich die Einſamkeit genießen laſſen wollte, nach der Du ſo großes Verlangen trugſt.“
„Ach ja, allerdings.. ich mußte wohl... ich hätte immer in derſelben leben ſollen, ſeitdem mein Mann mich verließ!“
„Wie ſo!... Eigentlich hätteſt Du Dich ganz in eine Wüſte zurückziehen und nur von Wurzeln leben ſollen, weil Dein Mann Dich verließ und ſein Ver⸗ mögen mit Andern durchbrachte!... das wäre noch viel erbaulicher geweſen.“
„Ach, Juliette, ich bitte Dich, rede mir nicht von Jenneville.“
„Nein, Du haſt recht, wir wollen nie von ihm ſprechen, das wird beſſer ſein. Allein ich bin nicht allein gekommen. ich habe Dir Geſellſchaft mit⸗ gebracht..
„Geſellſchaft?.. wen denn?“
„Jemanden, der es nicht wagt, ſich zu zeigen... aus lauter Furcht vor Dir.“
Juliette gibt mir ein Zeichen: ich trete vor... Auguſtine hatte an mich gedacht.. ſie erröthete... dann nahm ſie wieder ihr freundliches, liebenswür⸗ diges, heiteres Geſichtchen an und ſagte zu mir:„Sie wagten es nicht, ſich zu zeigen?“
„Wenn Sie mich ſchlimm empfangen hätten, wäre ichsſehr unglücklich geweſen!“
Statt aller Antwort reicht ſie mir die Hand, die ich in den meinigen drücke, und Juliette ruft aus: „Schlecht empfangen!.. ach, ich hätte ſehen mögen,


