Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Ach, ich hoffe, Sie werden ihr dieſe falſche Mei⸗ nung benommen haben.“

„Nicht doch, mein Herr, ich habe ihr gar nicht geantwortet. Ich bin ſicher, daß ſie jetzt ganz raſend auf mich iſt, und vielleicht auch auf Sie!“

„Wie, Madame, ſo haben Sie ſie auf meinen Empfang vorbereitet?“

„Was für ein Kind Sie ſind!... Je mehr man fürchtet, von denen vergeſſen zu werden, die man liebt, um ſo größere Freude verurſacht ihre Anwe⸗ ſenheit. Ich hätte in der That nicht erwartet, daß ich Ihnen dieſe Sächelchen beibringen müßte!“

Ich ſage nichts mehr, allein ich peitſche von Neuem auf das Pferd los; wir eilen durch Neuilly, Nan⸗ terre, Malmaiſon... Ach, da iſt Bouginal.

„Sind wir an Ort und Stelle, Madames“

„Nein, mein Herr, noch nicht, aber bald; wir müſſen den Weg dort einſchlagen, der in die Höhe führt und der Prinzeſſinnenweg heißt; er wird uns nach Luciennes führen. Das Landhaus Auguſti⸗ nens iſt ganz in der Nähe der Waſſerleitung, die Sie da vorne ſehen können.“

Wir fahren bergan; man kann nicht mehr Ga⸗ lopp fahren, denn der Weg nach Luciennes iſt nicht ſehr eben. Endlich ſind wir da.

„Dort iſt es,“ ſagt mir Juliette,„jenes Haus in der Ecke, links.“

Wir ſind abgeſtiegen. Mein Herz ſchlägt, wie wenn ich ein Verbrechen begehen wollte, oder eher noch, wie weni ich ein großes Unglück befürchtete,