Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Mein Herr, wenn wir ſo fahren, werden wir umwerfen, oder den Wagen zerbrechen, oder wird das Pferd ſtürzen, Eines oder das Andere von uns, vielleicht auch Beide werden verwundet, und dann meine ich, könnte das, ſtatt Ihre Ungeduld zu un⸗ terſtützen, den Augenblick, nach dem Sie ſo unge⸗ duldig verlangen, noch um ein Bedeutendes ver⸗ zögern.“

Juliette hat recht, und ich höre auf, das Pferd zu ſchinden.

„Ah, Madame, haben Sie ſeit dieſen vierzehn Tagen keine Nachricht von ihr erhalten?“

„Bitte um Entſchuldigung, mein Herr.“

„Sie hat Ihnen geſchrieben?“

„Ja, mein Herr.“

„Und Sie ſagten mir nichts davon?“

„Wie können Sie verlangen, daß ich Ihnen Et⸗ was ſage, Sie ſind ja ganz närriſch! Sie hören ja nicht auf mich!“

„Ach, verzeihen Sie, Madame.

„Nach Verfluß dreier Tage hat man mir geſchrie⸗ ben, um mir zu ſagen, daß man mich zu ſehen wünſche, daß man mich erwarte; dann fragte man mich, ob ich Sie geſehen hätte?“

„Und was haben Sie ihr geantwortet?“

2„Nichts; ich habe mich wohl gehütet, ihr Antwort

zu geben! Vier Tage darauf ſchrieb ſie mir, daß das Land ihr düſter vorkomme... daß es ſehr unrecht ſei, ſie zu vergeſſen... daß Sie ohne Zweifel nicht mehr an ſie denken.“

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