Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ja, aber ich bin nie zu Hauſe.

Wir müſſen uns aber ſprechen. Wo ſpeiſeſt Du zu Mittag?

O, ich habe für jeden Tag zehn Einladun⸗ gen.

Das iſt recht unangenehm, nicht wahr?... Ich, ich bin untröſtlich, wenn ich zwei Einladungen für denſelben Tag habe, weil dann immer eine verloren iſt. doch, wir werden uns wieder ſehen...

Ja, ja.

So bin ich endlich frei. Armer Jolivet! Sonſt machte mich ſeine Nichtigkeit lachen, jetzt flößt mir ſeine Art, groß zuthun, Mitleiden ein. Ein Dumm⸗ kopf iſt ein ſehr langweiliges Weſen; allein wenn er reich wird, iſt er unerträglich. Um zu ſehen, wie weit die Dummheit der Leute gehen kann, braucht man ſie nur reich zu machen.

Mit Leuten wie Jolivet würden mir gewiß meine vierzehn Tage nicht kurzweiliger vergehen!... Ach, Juliette, Sie ſind ſehr grauſam!... Allein, ſie be⸗ hauptet, es geſchehe zu meinem Vortheil... vielleicht hat ſie auch recht... Hat nicht Auguſtine während der Zeit, wo ich ſie nicht mehr beſuchte, bemerkt, daß meine Gegenwart ihr nicht gleichgültig iſt? Man muß alſo die Sachen entbehren, wenn man fühlen ſoll, was ſie werth ſind.

Ich bin zu Hauſe angekommen; man befindet ſich wohler, wenn man allein iſt, als in der Geſellſchaft von Leuten wie Jolivet. Doch Dubois kommt, und mit dem kann ich wenigſtens plaudern. 6