Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24 Landgut zu gehen, verſuchte ich nicht mehr, ihren Entſchluß zu bekämpfen, aber ich verſprach ihr, ſie zu beſuchen, und obgleich ſie mir keine Erlaubniß dazu gegeben hat, ſo werde ich Sie doch mitnehmen.

Sie nehmen mich dahin mit? Wie viel Dank ſchulde ich Ihnen! Wann reiſen wir ab, Madame?

O! Geduld, wir müſſen Auguſtine in ihrer Ein⸗ ſamkeit Langeweile empfinden laſſen. In drei Wochen wollen wir ſie beſuchen.

In drei Wochen!.. aber das ſind drei Jahr⸗ hunderte.. ich kann unmöglich ſo lange warten!

Nun, in vierzehn Tagen!

Und warum nicht morgen?

Weil ich Auguſtine kenne: ſie iſt etwas über⸗ ſpannt; ſie hatte die Abſicht, Sie gar nie mehr zu ſehen; wollten Sie ſich nun augenblicklich bei ihr melden laſſen, ſo könnten Sie möglicher Weiſe gar nicht angenommen werden; aber eine vierzehntägige Einſamkeit wird ihren Gedanken viele Ruhe geben.

Das heißt, ich werde ſie ſehr vernünftig, ſehr kalt, ſehr gleichgültig finden!

Ach, mein Herr, nicht auf den Feldern, nicht unter dichten Lauben wird eine junge Frau gleich⸗

gültig. Uebrigens habe ich es Ihnen geſagt, in vier⸗

zehn Tagen, bälder nicht, und das iſt mein letztes Wort. Und. wenn. wenn ich allein zu ihr ginges Zunächi würde ich Ihnen nicht ſagen, in wel⸗ cher Gegend ihr Landhaus liegt; allein, ſelbſt wenn Ihnen dieſe Entdeckung gelänge, bin ich überzeugt,