Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Landgute iſt, und Sie kommen nun, mich zu fragen⸗ wo dieſes liegt? Ja, Madame, aber woher wiſſen Sie?... Ich habe geſtern Auguſtine geſehen, ſie weinte und war troſtlos; ich verſuchte, ſie zu tröſten und 6 ich mußte es, denn, daß ſie geſtern bei Ihnen war, iſt meine Schuld. Ich wiederholte ihr unaufhörlich, daß Sie verwundet, leidend, in Verzweiflung ſeien.

Ach, wie gut Sie ſind!

Kurz, ich fand ſie alſo ganz in Verzweiflung; ſie wollte ſterben, wollte vor Allem Sie nie mehr ſehen; ich hatte viele Mühe, ihr begreiflich zu machen,

daß ihr Schmerz gar keinen Sinn und ſich in ihrer Lage gar nichts geändert habe, als etwa das, daß ſie die Ueberzeugung gewonnen, daß ihr Mann ein elender Menſch ſei, während Sie ſich dagegen ſehr edel betragen haben, indem Sie Allem aufgeboten, ihren Gemahl wieder in ihre Arme zurückzuführen.

Ach, Madame, wie gütig Sie ſind!

Schweigen Sie doch. Es gelang mir, ſie etwas ruhiger zu machen... was ihr Herz anbelangt, ſo kann ich Ihnen nicht recht ſagen, was es denkt. Ich

habe ihr bemerklich gemacht, daß Sie nicht mehr zu

O ſehen den Edelmuth Ihres Betragens ſchlecht ent⸗ gelten hieße; dann hat ſie ſich bedacht, geſeufzt und endlich gemurmelt:Wir wollen in einiger Zeit ſehen.

Ach, Madame, morgen! heute!

Aber, mein Herr, laſſen Sie mich doch ausreden.

Als ich ſah, daß ſie ganz entſchieden war, auf ihr