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Dubvis verläßt mich und ich werfe mich auf mein
Bett.
Zweites Kapitel. Vierzehn Tage Geduld.
Der Tag ging, obgleich ich allein war, ſchnell vorüber. Ich weiß, daß ich von Auguſtinen geliebt werde, und dieſe ſüße Gewißheit zeigt mir Alles in roſigem Lichte. Es ſcheint mir ſogar, als ob mir das Abenteuer vom Morgen vortheilhaft wäre, denn unmöglich kann Auguſtine ferner an einem Manne hängen, von deſſen Liebloſigkeit ſie nun allzugewiß überzeugt iſt, und der ihre Treue ſo wenig zu ſchätzen weiß.
Am folgenden Morgen fühle ich mich vollkommen wiederhergeſtellt, und ohne die Wunde, die wohl lange nicht vernarben wird, würde ich gar nicht glauben, daß ich krank geweſen wäre. Ich nehme mir beim Frühſtück feſt vor, bald zu Madame Luce⸗ val zu gehen... Madame Luceval! ja, ich nenne ſie
gerne ſoz der Name Jenneville war nicht gut genug
für ſie! Ich will eben ausgehen, als mein Portier mit
einem Briefe in der Hand zu mir eintritt. Er will
ſich nach meiner Geſundheit, nach meiner Wunde, nach meiner Zufriedenheit mit ſeiner Schweſter, die mir abgewartet hat, erkundigen, ich laſſe ihm aber
keine Zeit, ſondern reiße ihm den Brief, den er mir,
erſt in fünf Minuten überreicht hätte, aus der Hand;


