Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ich bin es in den Augen der Welt. Sie ſehen ja, daß man behauptet, Sie ſeien mein Liebhaber!

Ei, was kann Ihnen daran liegen, was eine Frau wie die Remonde ſagt... die bloß befürchtet, Ihr Mann möchte wieder zu Ihnen zurückkehren?

Ach, ich ſehe jetzt die ganze Unvorſichtigkeit mei⸗ nes Betragens ein, und wie ſehr weiß ich das Ihrige jetzt zu würdigen, Paul... Sie wollten ihn alſo wieder mit mir vereinigen?

Ich wollte Sie glücklich machen und glaubte da⸗ mals, Sie könnten es nicht ſein ohne ihn...

Jetzt glauben Sie das nicht mehr... Jetzt ver⸗ achten Sie mich auch!

Ich Sie verachten, Auguſtine! Faſſen Sie ſich doch..

Wie er mich behandelt hat!... O mein Gott! bin ich genug gedemüthigt?

Sie gedemüthigt!

Sie hört mich nicht mehr an und weint ſchmerzlich. Ich ſehe ein, daß der Anblick Dubois' und der Per⸗ ſonen, die er mit ſich bringen wird, ihren Kummer nur vermehren muß; ich ſage ihr daher, daß man kommen werde, weil ich um Beiſtand für ſie ausge⸗ ſchickt habe. Alsbald reicht ſie mir die Hand, ſagt mir ſchluchzend Lebewohl und entfernt ſich, ihr Ta⸗ ſchentuch vor's Geſicht haltend, raſch von mir.

Arme Auguſtine! Die Anweſenheit ihres Gatten, die Art, wie er ſich über ſie äußerte, mußten ihr wehe thun! Doch ich hoffe, daß ſich bei ruhigem

Paul de Kock. LIV. 2