Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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ſie will.. dastſt ganz natürlich... Unſere Weiber 1 hintergehen uns, während ſie mit uns leben, e wäre alſo ſehr ſonderbar, wenn ſie uns trev bliebe nachdem wir uns von ihnen getrenut habgh.. es ſei daß es aus ge⸗ ſchähe. 3 Sie, mein Herr, daß man Sie. hinſichtlich des Verhältniſſes zwiſchen mir und Ma⸗ dame.. Luceval falſch berichtet hat. O, ich weiß, daß ſie ſich Madame Luceval heißen läßt.. das iſt ſehr rückſichtsvoll von ihr... Aber Sie vergeſſen, mein Lieber, daß Sie, ehe Sie den ſchönen Plan hatten, mich mit meiner Frau auszu⸗ ſöhnen, mir geſtanden haben, Sie Eien verliebt, und zwar leidenſchaftlich verliebt! 4. Ich kann verliebt geweſen ſe hre Frau G⸗ mahlin geliebt haben, ohne daß ſes einen Beweis liefert, daß ich erhört worden vi. Ach, Sie ſind allzu beſcheiden! aber mir müſſen 3 Sie keine ſolche Geſchichten weiß machen. Wir ſind nicht mehr in dem Jahrhuͤndert der platoniſchen Liebe wenn je ein ſolches exiſtirt hat, woran ich jedoch ſehr zweifle. Wir wollen etwas Reelles, Poſitives und gehen gerade auf das Ziel los. Meins Frau iſt außerdem feinfühlend. ſehr feinfühlend, ich kann davon reden... Bringt man, wenn man Nichts von einer Frau ethar hat, den ganzen Tag bei 6 und bleibt ſogar bis Morgens ein Uhr beshr He? Sie ſehen, daß ich als Gat 6 genau in. terrichtet bin.