Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Er wird mich begleiten, denke ich in meinem Sinne, ich kann mich alſo ſeiner nicht entledigen! Somit wird es das Kürzeſte ſein, wenn ich ihn an⸗ höre. Die arme Auguſtine! wie ent niß es ihr in dieſem Augenblicke ſein!

Ich werfe mich mit einer Miene der Ungeduld, die ich nicht zu verbergen ſuche, auf einen Stuhl. Jenneville ſcheint nicht darauf zu achten und ſagt in ſpöttiſchem Tone zu mir;Nun, mein lieber De⸗ ligny, haben Sie immer noch Luſt, mich mit meiner Frau zu vereinigen?

Ich fühle, daß mir das Blut in's Geſicht ſteigt, und ſuche vergebens eine gleichgültige Miene zu heu⸗ cheln, als ich erwiedere:Ich? das iſt mir ganz einer⸗ tei; ich denke, Sie ſind Herr Ihrer Handlungen..

Allerdings; aber erinnern Sie ſich nicht auf welche eindringliche Weiſe Sie zu Gunſten mei⸗ ner ehrenwerthen Gemahlin ſprachen, als ich Ihnen Blagnards Bankerott mittheilte?. welch' ſchöne Rede Sie hielten, um mich zu überzeugen, daß ich Unrecht gehabt, mich von ihr zu trennen, und daß ich nur mit ihr glücklich ſein könne?

Ich erinnere mich deſſen in der That, und ich glaube nicht, daß ich Ihnen damals ſchlecht gerathen habe, Herr Jenneville!

Das ſage ich auch nicht! Ihr Rath war im Gegentheil vortrefflich. Ich verſichere Sie ſogar, daß ich im erſten Moment davon gerührt war. Aber als ich, ich weiß nicht bei welcher Gelegenheit, mit Frau von Remonde von Ihnen ſprach⸗ hat ſie mich