Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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152 Hochzeit hätten kommen können, ſo würde es mich äußerſt gefreut haben... O! ich darf bloß ſagen, Sie ſeien ein Freund von uns, und Benin wird nichts dagegen haben. Er ſieht durchaus nicht weiter, als ich haben will.

Meine Theure, ich halte es für weit ſchicklicher, wenn ich nicht bei Ihrer Hochzeit bin.

Dann werde ich ohne Sie Hochzeit haben. Und Sie, Herr Paul, wann heirathen Sie?. Sie ſagen nichts. Setzen Sie kein Vertrauen in mich?

Ach, Ninie, ich kann nicht heirathen.

Indeſſen empfinden Sie doch Liebe.

Ja, aber ich kann dieſe Liebe nicht heirathen. Ich werde es Ihnen einmal erzählen, Ninie.

Ninie bleibt noch lange bei mir; ſie erzählt mir umſtändlich ihre Plane, und wie ſie ſich benehmen werde, wenn ſie verheirathet iſt; ich höre ihr mit dem Vergnügen zu, das man jederzeit empfindet, wenn man Perſonen, die man geliebt hat, glücklich ſieht. Endlich denkt Ninie, es ſei Zeit, zu ihrer Tante zurückzukehren, und ich fühle, daß es Zeit zum Mittageſſen iſt. Die Kleine ſteht auf und nimmt von mir Abſchied; ich küſſe ſie auf die Stirne und betrachte ſie ſchon wie verheirathet. Ich weiß nicht, ob ihr dieß gefällt, denn ſie dreht ſich immer um mich herum und geht nicht

fort, bis ich ihr wiederholt ſage:Adieu, Ninie!

Endlich eilt ſie raſch fort, während ſie ein dumpfes Lebewohl murmelt. Ach! Herr Benin... ich fürchte ſehr.. Doch dieß geht mich nichts an⸗

Nun ſchnell zum Mittageſſen, um bälder zu Au⸗