Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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ehrbare Abſichten hege, und auch wohl ſehe, daß ich kein ſolches Frauenzimmer ſei, das Thorheiten an⸗ hören würde.

Nun, Ninie, haben Sie ihm Zutritt zu Ihnen geſtattet?

Potz Tauſend! obgleich er nicht gar groß und nicht wie Sie gekleidet iſt, habe ich mir doch, da Herr Benin ſtets vom Heirathen ſpricht, Gedanken gemacht

Kurz, er kam zu meiner Tante und ſeit der Zeit macht er mir in allem Ernſt den Hof. Meine Tante, die ſich nach ihm erkundigt hat, ſagt, es ſei ein recht⸗ ſchaffener Menſch, der mich glücklich machen werde. Ich finde ihn etwas dumm und bin nicht gar ſehr in ihn verliebt, indeß wäre es mir aber doch angenehm, wenn er mich heirathete. Ich habe ihm geſagt, daß ich kein Vermögen beſitze, worauf er mir antwortete, er begnüge ſich mit meiner Unſchuld. Ich war ſchon Willens, ihm meine Verbindung mit Adolph und Ihnen mitzutheilen, aber meine Tante hat es mir verboten.

Ihre Tante hat nach meiner Anſicht Recht gehabt:

die Mittheilung ſolcher Geheimniſſe hört man nicht gerne. Wenn Herr Benin Sie liebt, ſo wird er ſehr vergnügt in⸗ Sie ſo, wie Sir ſind, zu heirathen. Herr Benin iſt ſehr gefällig, ſehr freigebig, er bringt mir jeden Tag ein kleines Präſent, das ich nach dem Wunſche meiner Tante annehme; allein ich wollte ihn nicht heirathen, ohne Sie um Erlaubriß gefragt zu haben.

Mich? Ninie! habe ich über Sie zu

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