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mich zerſtreuen könnte, und bitte die kleine Blondine, mir zu erzählen.
„Sie wiſſen, Herr Paul, daß ich mit mkiner Tante ausgeſöhnt bin, Charlotte nicht mehr beſuche, ſehr ſittſam und ruhig lebe, und die ganze Woche unauf⸗ hörlich arbeite.“
„Ja, Ninie, Sie haben mir all' dieß geſagt und ich glaube es Ihnen.“
„Wir waren mit meiner Tante und einigen ihrer Freundinnen auf den Ball nach Auteuil gegangen.. ich hatte mich jedoch nicht gut unterhalten.“
„Nun, Ninie?“
„Nun ſind wir, da meine Tante müde war, in einem Kukuk(eine Art Omnibus) heimgefahren; ich ſaß neben einem jungen Mann, und da der Kukuk uns ziemlich ſchüttelte, ſo fiel ich bei jedem Stoß auf ihn; aber der junge Menſch war ſehr artig, er bat immer um Entſchuldigung, daß ich auf ſeine Kniee falle. Man ſchwatzte während des ganzen Wegs; der junge Menſch ſagte uns ſoßleich, er ſei ein Paſteten⸗ bäckergehülfe, ſein Vater müſſe ihm aber Mittel geben, daß er ſich als Traiteur etabliren könne, wann er geſonnen ſei, ſich zu verheirathen. Wir haben uns hierauf nach Haus begeben, und am folgenden Tag begegnete ich, als ich eben ausgehen wollte, dieſem nämlichen jungen Menſchen. Er redete mich mit den
Worten an, er habe die ganze Nacht von mir ge⸗
träumt, und möchte wohl noch in dem Kukuk ſitzen. Dann fragte er mich um die Erlaubniß, ob er mich im Hauſe meiner Tante beſuchen dürfe, weil er bloß


