Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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So, Sie kommen von meinem Hauſe?

Ja, ich habe Sie ſchon lange nicht mehr ge⸗

ſehen.. Sie würden mich nie bei meiner Tante veſuchen. Ich habe wirklich keine Zeit gehabt, Ninie; in⸗ deſſen habe ich oft an Sie gedacht, ich wunderte mich, daß ich Nichts von Ihnen erfuhr. Sie ſind aber prächtig aufgeputzt.. welche Koketterie in Ihrem Anzuge! Ah! Ninie, Ihnen iſt irgend ein Liebes⸗ abenteuer begegnet, ſeitdem ich Sie nicht geſehen habe.

O ja! ich habe Ihnen Manches zu erzählen... Deßwegen hatte ich Sie beſucht... Sie gehen doch nach Haus? Ich werde Sie begleiten, wenn es Sie nicht genirt.

Nein, gewiß nicht.

Es iſt mir lieber, wenn Ninie mit mir nach Hauſe geht, als daß ich mit ihr auf der Straße ſchwatze. Wir begeben uns in mein Logis, das bloß zwei Schritte von da entfernt iſt. Mein Portier ſchreit mir zu:Mein Herr, es iſt eine Jungfer ge⸗ kommen, um..

Er hatte noch nicht ausgeſprochen, als er Ninie hinter mir die Treppe hinaufgehen ſah, worauf er mit einer boshaften Miene lächelt und ſeinen Kopf

in ſein Stübchen zurückzieht, während er ſagt:Ah!

ver Herr kennt die Perfon, die ihn beſuchen wollte.

Angelangt in meinem Zimmer heiße ich Ninie ſitzen⸗ ich umarme ſie.. aber bloß aus Freundſchaft, denn ich bin zu ſehr mit Auguſtine beſchäftigt, als daß ich

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