Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Ich rathe Ihnen, Herr Sohn, mir zu geſtehen, wie Sie ſich betkagen! Aber ich muß ſchweigen, ich bin nicht vernünftiger geweſen als Sish und da ich

an einem einzigen Tage ſelbſt ſo viel tolle Streiche ge⸗

zmacht habe, ſo würde es mir ſehr übel anſtehen,

. Andern Vorwürfe zu machen. Paul, ich werde gleich abreiſen. 8

Wie! Vater, jetzt ſchon? Ja, auf der Stelle, ich habe genug an Paris. Willſt Du mit mir gehen? Lieber Vater, es bleibt mir noch ſo viel Ver⸗ mögen, daß ich hier ordentlich leben kann, aber dabei muß ich natürlich mäßig, eingeſchränkt und ſparſam ſein auch fühle ich mich auf dieſe Weiſe glücklicher. Ganz gut, hoffe aber keine Hilfe, verlange kei⸗ nen Heller von mir. Du haſt zehntauſend Franken Renten verpraßt, das iſt wahrhaftig genug; wenn Du nichts mehr haſt, ſo nehme Deinen Wohnſitz bei mir, in meinem Städichen, Du wirſt ſehen, daß man dort eben ſo glücklich als in Paris ſein kann, und zwar um einen viel geringern Aufwand. Laß mir einen Fiaker beſtellen und dann ſchnell dem Eil⸗ wagen zu. Er fährt erſt um neun Uhr ab; wenn es noch Platz gibt, ſeKeiſe ich auf der Stelle ab. An dieſe + Reiſe und an meinen geſtrigen Tag werde ich denken. Ich ſuche meinen Vater nicht aufzuhalten, und Du⸗ bois ſagt mir in's Ohr:Mein Freund, dieſe plötz⸗ liche Abreiſe verdankſt Du mir. Dein Vater hat ſich bei mir geſtern ſo gut unterhalten, daß er an einem* Paul de Kock. LII. 10

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