Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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warum haſt Du mir geſagt, dieß Haus gehöre Dir? Warum haſt Du mich in ein Logis geführt, das nicht das Deinige iſt? Iſt es wahr, daß Du, weit entfernt, behaglich leben zu fönnen, all Dein mütterliches Vermögen verpraßt haſt? Nun, ſprich und ſage mir jetzt die Wahrheit!

Ich war ſo wenig auf dieſen plötzlichen Ausgang gefaßt, daß ich verſtummte und nicht zu antworten wußte. Aber endlich gewann die Wahrheit die Ober⸗ hand und ich ergriff das Wort:Ja, lieber Vater, ich habe Sie getäuſcht.. Wenn aber gleich das Schickſal mir zuwider war, ſo kann ich Sie doch verſichern, daß es nicht meine Schuld iſt: ich wurde von Betrügern hintergangenz ich vertraute auf Tau⸗ genichtſe, und daher rührt all' mein unglück! Ich bin wenigſtens Niemand etwas ſchuldig, und Ihr Sohn hat die Ehre Ihres Namens nicht gebrängmarkt.

Ja, mein Herr, fuhr Dubois fort,Sie beſitzen in Ihrem Sohne einen der bravſten Jünglinge auf der Welt. Eine unbeſcholtene Rechtſchaffenheit, ein unbe⸗ fleckter Ruf iſt ſo viel werth als dreißigtauſend Franken Renten. Wahrlich! wenn Ihr Sohn es hätte machen

Mein Sohn, warum haſt Du mich getäuſcht,

wollen wie ſo Viele, die in den Geſellſchaften glänzen⸗

ſo hätte er eigene Equipage, Haus und Dienerſchaft!.. Aber wie hätte er all dieß erworben?.. Bei ſo viel Lug und Trug in den Geldgeſchäften! Gegenwärtig iſt arm ſein ein Beweis, daß man eine ſtrenge Tugend be⸗ wahrt hat. und anſtatt Ihrem Sohne vöſe zu ſein,

ürften Sie ihm gratuliren, daß er nichts mehr hat.

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