Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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wegen meines Freundes ſein Compliment zu machen, ruft mich mein Vater, ich antworte ihm nicht, aus dem guten Grunde, weil ich, anſtatt neben ihm geſchlafen zu haben, in meinem Logis in der Straße Charlot war. Mein Vater ruft Lapierre; dieſer iſt aber auch

ſchon wegen Commiſſionen ausgegangen. Er ſteht

auf, kleidet ſich an, brummt während deſſen, grollt, und wird ſehr übel geſtimmt.

Erſtaunt, mich nirgends zu ſehen, will mein Va⸗ ter hinausgehen, um ſich nach mir zu erkundigen, als er an der Thüre leiſe klopfen hört; er öffnet: ein junger, ſehr elegant gekleideter Menſch ſteht vor ihm und verbeugt ſich tief.

Maſter Dezini? ſagte der Fremde mit einem Accent, der ſogleich einen unſerer überſeeiſchen Nach⸗ barn verrieth. Mein Vater, in der Meinung, der junge Engländer frage nach ſeinem Sohne, weil der Name, den er ausgeſprochen hat, faſt wie der ſeinige lautet, ſtellt dem Fremden einen Seſſel hin und ſagte zu ihm:Mein Sohn iſt bereits ausgegangen, wenn Sie mir aber ſagen wollen, was Sie hieherführt, ſo iſt es ganz daſſelbe.

Der junge Engländer ſcheint meinen Vater ſehr gut verſtanden zu haben und wiederholt, während er ſich ſetzt:Sein Sie der Signor Dezini?

Ja, Deligny, ſo muß man es ausſprechen, aber ich ſehe wohl, Sie ſind ein Ausländer, und man kann die Namen im erſten Augenblick nicht gut aus⸗ drücken. Sie ſind ein Engländer?

Bes, und Sie waren ſehr viel nützlich geweſen 0