Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Abendunterhaltung betäubt, bedurſte er ſehr der Ruhe. Er legte ſich alsbald nieder und ſchlief ein.

Nicht ſo Dubois; da er noch nicht weiß, in wel⸗ ches Bett er ſich legen ſoll, läuft er mit einem Licht durch das ganze Haus, um ein Zimmer zu ſuchen.

Es war ſchon Mitternacht vorbei; Jedermannſchlief.

Dybois, der nirgends in Verlegenheit kommt, geht

in den Gängen herum und öffnet mehrere Thüren,

kam aber bisher bloß in Zimmer ohne Betten. Nach langem Suchen kommt er in ein Zimmer⸗ chen, wo er eine Schlafſtätte ohne Vorhang ſieht. Er geht vorwärts: das Bett iſt beſetzt, und Dubois er⸗ kennt die Jungfer Girard, die Köchin vom Hauſe, welche wie ein altes Roß ſchnarcht. Die Jungfer Girard iſt weder ſehr jung, noch ſehr hübſch; ſie hat eine große Naſe voll Schnupftaback, ihre Haut gleicht einer fetten Fleiſchbrühe; wenn man aber viel gegeſſen, Punſch getrunken, getanzt hat und in einen Graben gefallen iſt, ſo weiß man nicht mehr recht, was man thut. Schnell kleidet ſich Dubvis aus, löſcht das Licht ab und legt ſich neben die Jungfer Girard nieder, in⸗ dem er ſagte:Es freut mich, zu probiren, ob ſie ſich auf die Liebe eben ſo gut verſteht, wie auf die Nudeln. Als mein Vater in der Frühe des andern Tags erwacht, ruft er alle Ereigniſſe des vorigen Tags in ſein Gedächtniß zurück: er iſt mit ſich nicht zufrieden, vegreift gar nicht, wie er in ſeinem Alter ſo viele tolle Streiche hat machen können, iſt aber nament⸗ lich gegen Dubvis ſehr ergrimmt, der ihn zum Tan⸗ zen im Floraſgale aufgemuntert hat. Willens, mir