Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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wenn ich ihn von dieſer Geliebten erlöstel... Aber wie ſoll ich es beginnen?... Wenn ich ihn mit ſeiner Frau ausſöhnen würde 1... Auguſtine wäre glücklich und ich hätte es bewerkftelligt. Dieſer Gedanke kann mich zum Verſuche dieſes Planes ermuthigen... ihr Glück gründen, würde mir ihre Erkenntlichkeit zu⸗ ſichern... dann wäre ich ihr nicht mehr gleichgültig!“

Ich nähere mich Jenneville wieder, der ohne Zwei⸗ ſel über den Verluſt ſeiner achtzigtauſend Franken nachdenkt. Ich weiß nicht, wie ich zum Ziel komme de kürzeſte Weg ſcheint mir, es ihm frei her⸗ aus zu ſagen.„Jenneville, denken Sie nicht manch⸗ mal daran, daß Sie verheirathet ſind?“

Jenneville ſieht mich mit Verwunderung an und antwortet mir ſofort:„Daran denke ich am wenig⸗ ſten!

„Haben Sie denn Ihre Frau ganz vergeſſen?“

„O! vollſtändig.. warum fragen Sie mich aber dieß?“

„Weil ich es für unmöglich halte, daß man nicht bisweilen an Diejenige denkt, an welche man ſein Leben gekettet hat!“

„Gekettet! das ärgert mich gerade.. aber Sie ſehen, daß Jedes von uns trotz dem lebt, wie wenn dieß nicht der Fall wäre...“

„Ja, Sie; aber vielleicht Ihre Frau...“

„Sie thut, was ſie will, das iſt mir ganz gleich“

„Wandelt Sie alſo nicht bisweilen die Luſt an⸗ ſich mit ihr auszuſöhnen?“ 6

„Mich mit ihr ausſöhnen?... Gott bewahre mich

K